Traumatherapie in Berlin

Man kann nicht zurückgehen und den Anfang ändern. Aber man kann starten, wo man ist, und das Ende verändern.

C.S. Lewis, irischer Schriftsteller

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Mein Weg und wie ich Sie unterstützen kann


Therapie Beratung MBSR Achtsamkeit Coaching Therapy Mindfulness

Als Ingenieurin in der Luftfahrt habe ich den ganz normalen Wahnsinn eines Hochleistungsumfelds hautnah erlebt. Neben meinen technischen Aufgaben war ich auch im Bereich Work-Life-Balance und mentale Gesundheit aktiv. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich lieber direkt mit Menschen arbeite. Also habe ich den Sprung gewagt und mich in Richtung Systemik und therapeutischer Arbeit weiterentwickelt.

Persönliche Erfahrungen mit Trauma und mein “unkonventioneller” Lebensweg haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Unterstützung zu erhalten und bilden das Fundament für die fundierten Ausbildungen. Heute unterstütze ich Erwachsene dabei, die kleinen und großen Hindernisse des Lebens zu bewältigen – unabhängig davon, ob die Wurzeln in der Gegenwart oder der Vergangenheit liegen.

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Unerträgliche Lebensereignisse und ihre Auswirkungen


Manchmal werden wir mit Ereignissen konfrontiert, die unser Leben von Grund auf erschüttern und unsere Fähigkeit zur Bewältigung übersteigen. Solche traumatischen Erfahrungen fühlen sich existenziell bedrohlich an und gehen oft mit Gefühlen von Hilflosigkeit, Ohnmacht und tiefem Entsetzen einher. Traumata können viele Gesichter haben: Unfälle, schwere Krankheiten, gewalttätige Übergriffe wie Überfälle oder sexuelle Gewalt, Krieg, Folter, Naturkatastrophen oder auch schwere Verlusterfahrungen und Vernachlässigung. Es sind Erlebnisse, die bei nahezu jedem Menschen tiefe Verzweiflung auslösen würden und nachhaltige Spuren hinterlassen können.

Wann ist eine Traumatherapie sinnvoll?​

Wenn das Leben uns vor schwere Herausforderungen stellt, kann das alle Bereiche beeinflussen: unsere Persönlichkeit, Beziehungen, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit und natürlich unser seelisches Wohlbefinden. Manchmal finden Menschen nach belastenden Ereignissen von selbst zurück in den Alltag. Doch wenn drei bis sechs Monate nach einem traumatischen Erlebnis weiterhin Symptome bestehen, wird es unwahrscheinlich, dass diese ohne professionelle Unterstützung verschwinden.
Die gute Nachricht ist: Mit spezieller Traumatherapie können selbst langanhaltende Symptome erfolgreich behandelt werden.

Was ist ein Bindungstrauma?


Bindungstrauma – Verletzungen aus frühen Beziehungen

Eine besondere Form der Traumatisierung, die mir in meiner Arbeit häufig begegnet, ist das Bindungstrauma. Dabei handelt es sich um Verletzungen, die durch unsichere oder gestörte Bindungen in der Kindheit entstehen. Solche frühen Erfahrungen können tiefgreifende Auswirkungen auf das spätere Leben haben und sich in Schwierigkeiten in Beziehungen, im Selbstwertgefühl und in der emotionalen Regulation äußern. Bindungstraumata entstehen oft durch Vernachlässigung, emotionalen oder körperlichen Missbrauch oder das Fehlen sicherer Bezugspersonen in der Kindheit.

Traumafolgen


Traumatische Erlebnisse hinterlassen oft tiefe Spuren in unserem Leben – nicht nur emotional, sondern auch körperlich und geistig. Ein solches Ereignis kann eine enorme Stressreaktion auslösen, die sich durch eine Übererregung des sympathischen Nervensystems zeigt. Diese Übererregung kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:

Körperliche Symptome:

  • Erhöhter Puls und Blutdruck
  • Muskelverspannungen, Zittern oder Schwitzen
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Appetitlosigkeit
  • Erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Chronische Schmerzen
  • Geschwächtes Immunsystem

Verhaltensänderungen:

  • Vermeidung von Orten oder Personen, die an das Trauma erinnern
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Suizidale Gedanken
  • Soziale Isolation
  • Starkes Misstrauen gegenüber anderen Menschen

Psychische Symptome:

  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Angst- und Panikattacken
  • Depressive Verstimmungen
  • Zwangsgedanken oder -handlungen
  • Flashbacks, die das traumatische Ereignis wieder aufleben lassen
  • Dissoziative Zustände und emotionale Taubheit
  • Gereiztheit und Aggressionen
  • Suchtverhalten
  • Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnislücken

Gedankenmuster:

  • Gefühl der Wertlosigkeit
  • Keine Zukunftsperspektive
  • Ständige Selbstvorwürfe
  • Pessimismus und Katastrophendenken

Oft treten diese Symptome erst nach einer gewissen Zeit auf und werden nicht sofort mit dem traumatischen Ereignis in Verbindung gebracht. Das kann dazu führen, dass Betroffene keine passende Unterstützung suchen und sich die Symptome chronifizieren.

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